Unterwegs mit dem Fahrrad

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Fahrradhelm

Fahrradhelm

Wer was im Kopf hat, schützt ihn. Es gibt zwar in Deutschland keine gesetzliche Helmpflicht für Radfahrer, doch der Kopf ist bei einem Unfall das gefährdetste Körperteil. Über 80 % der Radfahrer erleiden bei Unfällen eine Kopfverletzung. Zuerst werden die Kids auf dem Fahrrad mitgenommen, im Kindersitz oder im Anhänger. Doch bald wollen sie selber fahren. Kinder lieben das Rad. Wie können die Unfallrisiken für Kinder auf dem Rad minimiert werden? Schon im Alter von 3 bis 4 Jahren fangen Kinder häufig an, sich für das Fahrradfahren zu interessieren. Auf dem eigenen Rad erlernen sie dann schnell den Umgang damit sowie die Funktionen, wie zum Beispiel das Bremsen. Doch der Umgang mit dem Fahrrad allein lässt noch nicht zu, dass sich Kinder, die das Radfahren gerade erst erlernt haben, sofort alleine im Straßenverkehr bewegen. Aber nicht nur die technischen Fähigkeiten ein Fahrrad ohne Hilfsmittel sicher bewegen und auch wieder stoppen zu können, sowie das Wissen um bestimmte Regeln reichen immer noch nicht aus, um sich wirklich sicher im Kreise anderer, oft motorisierter, Verkehrsteilnehmer zu bewegen.

Wer was im Kopf hat, schützt ihn. Es gibt zwar in Deutschland keine gesetzliche Helmpflicht für Radfahrer, doch der Kopf ist bei einem Unfall das gefährdetste Körperteil. Über 80 % der Radfahrer erleiden bei Unfällen eine Kopfverletzung. Zuerst werden die Kids auf dem Fahrrad mitgenommen, im Kindersitz oder im Anhänger. Doch bald wollen sie selber fahren. Kinder lieben das Rad. Wie können die Unfallrisiken für Kinder auf dem Rad minimiert werden? Schon im Alter von 3 bis 4 Jahren fangen Kinder häufig an, sich für das Fahrradfahren zu interessieren. Auf dem eigenen Rad erlernen sie dann schnell den Umgang damit sowie die Funktionen, wie zum Beispiel das Bremsen. Doch der Umgang mit dem Fahrrad allein lässt noch nicht zu, dass sich Kinder, die das Radfahren gerade erst erlernt haben, sofort alleine im Straßenverkehr bewegen. Aber nicht nur die technischen Fähigkeiten ein Fahrrad ohne Hilfsmittel sicher bewegen und auch wieder stoppen zu können, sowie das Wissen um bestimmte Regeln reichen immer noch nicht aus, um sich wirklich sicher im Kreise anderer, oft motorisierter, Verkehrsteilnehmer zu bewegen.

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Höhere Gefahr für Kinder im Straßenverkehr

Höhere Gefahr für Kinder im Straßenverkehr

Kinder sind im Straßenverkehr ungleich höher gefährdet als Erwachsene, weil sie ...

  • oftmals spontan und unberechenbar reagieren und handeln vom Spieltrieb geleitet häufig unaufmerksam sein können.
  • Geschwindigkeiten und Entfernungen nicht immer richtig einschätzen.
  • ein anderes und meist unterentwickeltes Gefahrenbewusstsein besitzen.
  • körperlich zu klein sind, um den Überblick zu gewinnen und bei Gefahr zu langsam reagieren.

Ist die Entscheidung zum Fahrradfahren gefallen, so ist eine Grundvoraussetzung für die sichere Verkehrsteilnahme als Radfahrer der ordnungsgemäße Zustand des Fahrrades. Cross-Räder, BMX-Räder und auch manche Mountainbikes sind modische Spielgeräte, aber nichts für den Straßenverkehr.

Kinder sind im Straßenverkehr ungleich höher gefährdet als Erwachsene, weil sie ...

  • oftmals spontan und unberechenbar reagieren und handeln vom Spieltrieb geleitet häufig unaufmerksam sein können.
  • Geschwindigkeiten und Entfernungen nicht immer richtig einschätzen.
  • ein anderes und meist unterentwickeltes Gefahrenbewusstsein besitzen.
  • körperlich zu klein sind, um den Überblick zu gewinnen und bei Gefahr zu langsam reagieren.

Ist die Entscheidung zum Fahrradfahren gefallen, so ist eine Grundvoraussetzung für die sichere Verkehrsteilnahme als Radfahrer der ordnungsgemäße Zustand des Fahrrades. Cross-Räder, BMX-Räder und auch manche Mountainbikes sind modische Spielgeräte, aber nichts für den Straßenverkehr.

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Das verkehrssichere Fahrrad

Das verkehrssichere Fahrrad

  1. Klingel
  2. weißer Frontrückstrahler
  3. Scheinwerfer
  4. zwei voneinander unabhängige Bremsen
  5. Katzenaugen
  6. rutschfeste und fest verschraubte Pedale
  7. Dynamo
  8. Leuchte mit Reflektor
  9. Rückstrahler
  10. Kettenschutz
  11. Gepäckträger
  12. Sicherheitslenker
  13. Schalthebel für Gangschaltung

Das orange markierte Zubehör ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

  1. Klingel
  2. weißer Frontrückstrahler
  3. Scheinwerfer
  4. zwei voneinander unabhängige Bremsen
  5. Katzenaugen
  6. rutschfeste und fest verschraubte Pedale
  7. Dynamo
  8. Leuchte mit Reflektor
  9. Rückstrahler
  10. Kettenschutz
  11. Gepäckträger
  12. Sicherheitslenker
  13. Schalthebel für Gangschaltung

Das orange markierte Zubehör ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

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Verkehrsregeln für Radfahrer

Verkehrsregeln für Radfahrer

Wegen der noch nicht voll entwickelten Fähigkeiten der Kinder hat der Gesetzgeber festgelegt, dass Kinder bis zum achten Geburtstag mit Fahrrädern Gehwege benutzen müssen. Bis zum zehnten Geburtstag dürfen sie dann noch auf Gehwegen fahren. Bei der Gehwegnutzung sollte die Rücksichtnahme auf Fußgänger selbstverständlich sein.

Beim Überqueren einer Fahrbahn müssen sie vor dem Bordstein anhalten, absteigen und ihr Fahrrad über die Fahrbahn schieben. Denn diese Stellen sind die unfallträchtigsten, auch für erwachsene Radfahrer. Weiterhin sollten sie immer auf der rechten Straßenseite fahren, insbesondere wenn kein Rad- bzw. Gehweg vorhanden ist. Auch sollten sie niemals zu dicht an parkenden Autos vorbeifahren; die Gefahr ist zu groß, das der Autofahrer aus Unachtsamkeit die Tür öffnet, was zu schlimmen Unfällen führen kann.

Neben den Fähigkeiten, ein Fahrrad sicher zu bewegen und den Straßenverkehr angemessen wahrzunehmen, benötigen die jungen Radfahrer also auch Regelkenntnisse und Verständnis für Verkehrssituationen. In der Verkehrswirklichkeit lauern sehr viele Gefahren und deshalb sollten Eltern mit den jungen Radfahrern viel üben und ihre Kinder auf den ersten Wegen durchs Wohn- und Stadtgebiet begleiten, um ihnen in möglichen gefährlichen oder sensiblen Situationen Hilfestellungen zu leisten und die richtige Handlungsweise zu erklären. Verkehrspädagogen raten, dass Kinder frühestens nach bestandener Radfahrausbildung im vierten Schuljahr allein mit dem Rad im Straßenverkehr fahren sollten. Aber die Radfahrerausbildung gibt keine Gewähr für sicheres Fahren und ersetzt auch kein Üben.

Wegen der noch nicht voll entwickelten Fähigkeiten der Kinder hat der Gesetzgeber festgelegt, dass Kinder bis zum achten Geburtstag mit Fahrrädern Gehwege benutzen müssen. Bis zum zehnten Geburtstag dürfen sie dann noch auf Gehwegen fahren. Bei der Gehwegnutzung sollte die Rücksichtnahme auf Fußgänger selbstverständlich sein.

Beim Überqueren einer Fahrbahn müssen sie vor dem Bordstein anhalten, absteigen und ihr Fahrrad über die Fahrbahn schieben. Denn diese Stellen sind die unfallträchtigsten, auch für erwachsene Radfahrer. Weiterhin sollten sie immer auf der rechten Straßenseite fahren, insbesondere wenn kein Rad- bzw. Gehweg vorhanden ist. Auch sollten sie niemals zu dicht an parkenden Autos vorbeifahren; die Gefahr ist zu groß, das der Autofahrer aus Unachtsamkeit die Tür öffnet, was zu schlimmen Unfällen führen kann.

Neben den Fähigkeiten, ein Fahrrad sicher zu bewegen und den Straßenverkehr angemessen wahrzunehmen, benötigen die jungen Radfahrer also auch Regelkenntnisse und Verständnis für Verkehrssituationen. In der Verkehrswirklichkeit lauern sehr viele Gefahren und deshalb sollten Eltern mit den jungen Radfahrern viel üben und ihre Kinder auf den ersten Wegen durchs Wohn- und Stadtgebiet begleiten, um ihnen in möglichen gefährlichen oder sensiblen Situationen Hilfestellungen zu leisten und die richtige Handlungsweise zu erklären. Verkehrspädagogen raten, dass Kinder frühestens nach bestandener Radfahrausbildung im vierten Schuljahr allein mit dem Rad im Straßenverkehr fahren sollten. Aber die Radfahrerausbildung gibt keine Gewähr für sicheres Fahren und ersetzt auch kein Üben.

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Helme mindern Aufprallkräfte

Helme mindern Aufprallkräfte

Insgesamt sind Kinder mit dem Fahrrad deutlich stärker gefährdet als Erwachsene. Auch wenn das Fahrrad und seine gesamten Anbauteile in einem einwandfreien und verkehrssicheren Zustand sind, sollten Kinder beim Radfahren immer einen Helm tragen, auch bei kurzen Strecken! Für Kinder ist es besonders wichtig, einen Helm zu tragen, da es bei Unfällen mit dem Fahrrad häufig zu schweren Kopfverletzungen kommt. Fahrradhelme können diese empfindliche Stelle des Kindes schützen und die Aufprallkräfte abmildern. Doch viel zu wenige Kinder tragen einen Fahrradhelm. Nur 37 % der Kinder bis zehn Jahre setzen den Helm auf. Wenn sie älter werden, lassen fast alle Kinder den Helm links liegen, ganze 8 % schützen sich mit einem Helm. Doch gerade die älteren Kinder sind auf dem Rad besonders gefährdet. Eltern sollten natürlich hierbei als Vorbild für ihren Nachwuchs wirken und mit gutem Beispiel voran gehen.

Insgesamt sind Kinder mit dem Fahrrad deutlich stärker gefährdet als Erwachsene. Auch wenn das Fahrrad und seine gesamten Anbauteile in einem einwandfreien und verkehrssicheren Zustand sind, sollten Kinder beim Radfahren immer einen Helm tragen, auch bei kurzen Strecken! Für Kinder ist es besonders wichtig, einen Helm zu tragen, da es bei Unfällen mit dem Fahrrad häufig zu schweren Kopfverletzungen kommt. Fahrradhelme können diese empfindliche Stelle des Kindes schützen und die Aufprallkräfte abmildern. Doch viel zu wenige Kinder tragen einen Fahrradhelm. Nur 37 % der Kinder bis zehn Jahre setzen den Helm auf. Wenn sie älter werden, lassen fast alle Kinder den Helm links liegen, ganze 8 % schützen sich mit einem Helm. Doch gerade die älteren Kinder sind auf dem Rad besonders gefährdet. Eltern sollten natürlich hierbei als Vorbild für ihren Nachwuchs wirken und mit gutem Beispiel voran gehen.

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Verkehrswacht Kreis Gütersloh e.V.
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33330 Gütersloh

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